FAQ - "friendly asked questions"

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Mülltrennung

Diverses Informationsmaterial aus dem "Darknet"

Das Trennen von Müll sollte selbstverständlich sein – doch Mülltrennung ist noch nicht bei jedem angekommen. Aber ist es strafbar, seinen Abfall nicht zu trennen?

Das passiert, wenn Sie den Müll nicht trennen:

  • Das sogenannte Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verpflichtet Privathaushalte seit 2015 zur Mülltrennung. Damit ist auch eine fehlende oder falsche Trennung strafbar. Jedoch gibt es auf Kommunalebene unterschiedliche Regelungen.
  • Städte und Gemeinden legen fest, welcher Müll in welche Tonne gehört und wie der Abfall genau getrennt werden muss. Achten Sie dabei vor allem auf die Informationen, die Sie auf der jeweiligen Tonne aufgedruckt finden. Hier ist meist angegeben, was hinein darf und was nicht.
  • Trennen Sie den Müll nicht richtig, kann die Müllabfuhr Ihre Tonne unter Umständen einfach stehen lassen, ohne sie zu leeren.
  • Im schlimmsten Fall begehen Sie mit falscher Mülltrennung sogar eine Ordnungswidrigkeit. Je nach Bundesland unterscheiden sich die Bußgelder erheblich. Eine Liste mit allen Strafen finden Sie unter https://umwelt.bussgeldkatalog.org/muell/. Bis zu 5.000 Euro Strafe können fällig werden.
  • Bei einzelnen, kleineren Gegenständen im falschen Müll müssen Sie sich im Normalfall keine Gedanken machen: Meistens werden nur größere Verstöße verfolgt. Dennoch sollte es zum Wohle der Umwelt nicht zu häufig vorkommen.
  • Die meisten Kommunen verfügen gar nicht über genügend Personal, um alle Verstöße zu kontrollieren und zu verfolgen. Mülltrennung sollte aber mittlerweile selbstverständlich sein.

Müll muss nach verschiedenen Kategorien sortiert und in die „richtige“ Mülltonne entsorgt werden. Viele gemeindliche Satzungen knüpfen daran Bußgeldpflichten. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) enthält in § 11 Abs. 1 und 2 die bundesweite Verpflichtung, Bioabfälle spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt von sonstigem Hausmüll zu sammeln und dem öffentlich-rechtlichen Entsorger zu überlassen (§ 17 Abs. 1). Bioabfälle umfassen Grünabfälle sowie Küchen- und Speiseabfälle.

Nun gibt es immer wieder „Müllmuffel“, die sich diese Regeln nicht merken können oder mögen. In solchen Fällen ist zum Beispiel ein Vermieter befugt, den Abfall nachsortieren zu lassen, und die Kosten dafür den vorher ermittelten „Müllmuffeln“ in Rechnung zu stellen, wenn er seine Mieter zuvor entsprechend eingewiesen hat und die Mieter dem nicht nachkommen.

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigte dies (Urteil vom 27.03.2007 – 10 S 1684/06). Die Abfallsortierung vor Ort sei rechtlich nicht zu beanstanden. Die Entnahme von Wertstoffen aus den Restabfallbehältern stehe nicht im Widerspruch zu der gesetzlichen Pflicht, Abfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen. Denn das Sortieren des Abfalls erfolge noch vor dem Zeitpunkt seiner Überlassung. Ein Vermieter dürfe sich zur Durchführung dieser Abfallsortierung auch Dritter bedienen. Um die entstehenden Kosten überwälzen zu können, wird empfohlen, den vorab individualisierten „Müllmuffel“ zunächst anzuschreiben und abzumahnen und ihm anzudrohen, ihm die Kosten der nachträglichen Abfallsortierung bei weiterer Pflichtverletzung aufzugeben. Denn die Kosten der Mülltrennung durch ein vom Vermieter beauftragtes Unternehmen, die durch vertragswidriges Verhalten einzelner Mieter (unsortierte Müllentsorgung) veranlasst wurden, können nicht als Betriebskosten auf alle Mieter umgelegt werden. Für diese Kosten haben allein die Verursacher einzustehen. Sind diese nicht feststellbar, so muss der Vermieter hierfür aufkommen (LG Tübingen, Urteil vom 28.09.2000 – 1 S 219/99, WuM 2004, Seite 497; AG Trier, Urteil vom 22.07.1999 – 8 C 160/99, WuM 1999, Seite 551).


Die Bilder sollen es nur als Beispiele verdeutlichen.

Dabei fängt die Mülltrennung schon beim Kauf in den Lebensmittelmärkten und im eigenen Haushalt an. 


Plastik und andere Wertstoffe in der BIO-TonnePlastik und andere Wertstoffe in der BIO-TonneMüllverteilung auf Sondereigentum Blaue TonneStyropor in Blau TonneStyropor und Verpackungsmaterial verteiltLeider kein Platz mehrLeider kein Platz mehrLeider kein Platz mehrLeichtverpackung, Papier, Aluminium, KleidungLeichtverpackung, Papier, ObstLeichtverpackung, SpeiseresteLeichtverpackung etc.Zigaretten schön und gut, aber Leichtverpackung etc.
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